Lochen/See (OTS) – Leider denken so manche Tierhalter erst kurz vor
dem geplanten Urlaub
an ihre Haustiere und wie diese – falls sie nicht mitgenommen werden
können – während der Abwesenheit versorgt werden. Der Tierschutzhof
Pfotenhilfe in der Grenzregion Oberösterreichs zu Salzburg ist jedes
Jahr zu Ferienbeginn verstärkt mit Anfragen bezüglich sofortigen
Tierabgaben konfrontiert und warnt daher schon jetzt: „Wir sind zum
Bersten voll und können daher nur noch absolute Notfälle aufnehmen.
Wenn jemand mit hilflosen Vogelbabys, die aus dem Nest gefallen sind,
vor der Tür steht, schicken wir ihn natürlich nicht weg. Ebenso bei
anderen Waisenkindern. Aber reguläre Tierabgaben, weil sich jemand
nicht rechtzeitig um Tiersitter oder Tierpensionen gekümmert hat,
sind derzeit nicht möglich“, sagt Pfotenhilfe-Geschäftsführerin
Johanna Stadler und appelliert daher an Tierhalter, sich – wenn nicht
schon bei der Anschaffung – rechtzeitig darüber zu informieren,
welche Lösungen es gibt.
Zwtl.: Hunde mitnehmen! Aussetzen ist keine Lösung und strafbar
Hunde sollten jedenfalls auf Urlaub mitfahren dürfen, denn sie
sind besonders anhänglich und verstehen die Welt nicht mehr, wenn sie
plötzlich irgendwo abgegeben werden. „Man kann ihnen ja nicht sagen,
dass man eh bald wieder zurückkommt. Außerdem haben sie sehr viel
Spaß daran, mit ihrer Familie unterwegs zu sein und neue Abenteuer zu
erleben. Hundefreundliche Urlaubsangebote gibt es mittlerweile ja
mehr als genug „, so Stadler.
Wenn es bereits zu spät ist, werden leider nach wie vor auch kurz
vor der Abreise Tiere skrupellos ausgesetzt, die dann erst wieder bei
der Pfotenhilfe und anderen Tierschutzeinrichtungen landen. Solche
Kurzschlusshandlungen sind aber nicht nur ethisch verwerflich, sie
können auch mit hohen Geldstrafen und gerichtlich mit bis zu zwei
Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden.
PFOTENHILFE-Spot ausgesetzter Hund:
https://www.youtube.com/watch?v=e0UK7HW9zzQ:
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