Augenlaser

Herbert Kickl persönlich und politisch bei AUSTRIA FIRST „Mein Daheim“

Wien (OTS) – Am Sonntag von 10 bis 12 Uhr läuft auf Österreichs
Patriotenradio
AUSTRIA FIRST die letzte Sendung des sommerlichen Erfolgsformats Mein
Daheim . Vor der Kulisse der Kärntner Nockberge am Mirnock analysiert
FPÖ-Bundesparteiobmann und Klubobmann Herbert Kickl im ausführlichen
Gespräch mit Marlies Gasser den Zustand der Republik. Dabei übt er
Kritik am politischen Establishment und skizziert den aus
freiheitlicher Sicht dringend notwendigen Systemwechsel für
Österreich.

Rückblickend auf die Koalitionsverhandlungen nach dem
historischen Wahlsieg der Freiheitlichen 2024 verdeutlicht Kickl,
dass die ÖVP den Wählerwillen ignoriert habe. Für die Volkspartei sei
es in den Verhandlungen primär um den Erhalt von Macht und
Ministerposten gegangen, während tiefgreifende Reformen blockiert
worden seien. „Ich habe sehr, sehr rasch gemerkt in den Gesprächen
mit der ÖVP: Sie ist zu vielem bereit, nur nicht zu dieser
Veränderung. Und sich auf das einzulassen, nur um der Macht willen,
wäre ein Verrat an den Wählern gewesen“, so Kickl.

Die anhaltende Entfremdung zwischen der politischen Führung und
der Bevölkerung ist laut dem FPÖ-Obmann der Hauptgrund für die
massive Demokratiekrise im Land. Die Regierung agiere völlig an der
Lebensrealität der Bürger vorbei, „weil immer mehr ein Zustand
einreißt, dass Entscheidungen getroffen werden, die niemand bei sich
zu Hause, in seiner Familie, in seinen eigenen vier Wänden oder in
seiner Firma auch nur annähernd ähnlich machen würde“, erklärt Kickl.

Auch in der Asylpolitik fordert der Bundesparteiobmann einen
Kurswechsel und verteidigt die konsequente Abschiebung von Personen
ohne Aufenthaltsrecht als rechtsstaatliche Notwendigkeit. Die
Aufregung der politischen Mitbewerber um diesen Ansatz weist Kickl
entschieden zurück: „Der Begriff Remigration bedeutet nichts anderes,
als dass Menschen, die nicht in unser Land gehören, die hier kein
Recht auf Aufenthalt haben, dieses Land wieder zu verlassen haben.
Das ist eigentlich etwas, das man sich von einem Rechtsstaat
erwartet.“

Abseits der harten politischen Realität zeigt sich der FPÖ-Chef
bei der Wanderung auch von seiner privaten Seite und spricht über
seine tiefe Verbundenheit zur Natur sowie die prägenden Werte seiner
Kindheit. Besondere Bedeutung misst er der Bodenhaftung bei, die ihm
seine Großmutter mit folgendem Satz auf den Weg gegeben habe: „Bua,
merk dir, unten stehen wir alle an und oben keiner von uns.“ Diese
einfache Bescheidenheit stehe im starken Kontrast zur Abgehobenheit
der aktuellen politischen Elite. Beim Bergsteigen findet Herbert
Kickl einen ehrlichen Ausgleich zur oft unfairen Politik: „Die Natur
ist manchmal hart. Aber eines ist die Natur nie. Sie ist nie
ungerecht und sie ist nie unfair“, gewährt Herbert Kickl Einblicke in
seine Gedankenwelt.

Das Interview wird am Sonntag von 10:00 bis 12:00 Uhr auf AUSTRIA
FIRST gesendet – direkt über die Webseite https://austriafirst.at
oder über die AUSTRIA FIRST App .

Am Sonntag, 12 Uhr, geht das Interview als Podcast online – unter
anderem auf folgenden Kanälen:

AUSTRIA FIRST Podcast – YouTube – Spotify – Apple Podcasts –
Amazon Music

Alle Sendungen Mein Daheim zum Nachhören

Vor Herbert Kickl waren in den Sommermonaten bei AUSTRIA FIRST
Mein Daheim die neun freiheitlichen Landesparteiobleute zu Gast:

– Mario Kunasek ganz privat: Der steirische Landeshauptmann in
Hohentauern

– System Ludwig stoppen: Dominik Nepps Abrechnung auf der „Großvater-
Runde“

– Marlene Svazek: Heavy Metal, Jagd und klare Ziele für Salzburg

– Markus Abwerzger über Tirols Zukunft und die ÖVP-Macht

– Alexander Petschnig: Klartext am Neusiedler See

– Vom Bauernhof an die Landesspitze: Christof Bitschi räumt in
Vorarlberg auf

– Udo Landbauer privat: Von der harten Internats-Schule an die
politische Spitze

– Aufbruch für Oberösterreich: Der blaue Weg zur Nummer eins –
Manfred Haimbuchner bei „Mein Daheim“

– Gipfelsturm für Kärnten: Der blaue Weg aus dem roten Stillstand –
Erwin Angerer bei „Mein Daheim“