STRABAG ART Award 2026: Paulina Emilia Aumayr (AT) gewinnt Hauptpreis

Wien (OTS) – – Paulina Emilia Aumayr gewinnt den Hauptpreis 2026

– STRABAG ART Award zum 31. Mal vergeben

– STRABAG ART Award 2027–2032: Fokus auf Südosteuropa

Der STRABAG ART Award, einer der höchstdotierten privaten Kunstpreise
Österreichs für Malerei und Zeichnung, wurde zum 31. Mal vergeben.
Der Hauptpreis 2026 geht an die österreichische Künstlerin Paulina
Emilia Aumayr. Die Jury begründete die Entscheidung mit Aumayrs
eindringlicher thematischer Auseinandersetzung und ihrer
überzeugenden Bildsprache, in der gesellschaftliche Spannungsfelder
sichtbar gemacht und grundlegende Fragen nach Macht, Verletzlichkeit
und sozialen Strukturen verhandelt werden. Neben dem Hauptpreis
wurden vier Anerkennungspreise vergeben.

„Meine Motive speisen sich aus banalen Szenen – Körper, Tiere,
Objekte, die in einem intimen Umfeld verortet sind. Hunde
interessieren mich in ihrer Ambivalenz zwischen Nähe, Loyalität und
potenzieller Bedrohung. Verzerrung und Überlagerung markieren einen
Moment, in dem das Vertraute instabil wird: Intimität kippt in
Gewalt, wobei beide Zustände gleichzeitig existieren. Mich
interessiert weniger die Darstellung einzelner Situationen als die
Systeme und Strukturen, die solche Zustände hervorbringen und
stabilisieren.“ (Paulina Emilia Aumayr, Hauptpreisträgerin STRABAG
ART Award 2026)

Zwtl.: Die Preisträger:innen des STRABAG ART Award 2026

Hauptpreis:

– Paulina Emilia Aumayr (AT)

Anerkennungen erhielten:

– Daniel Hölzl (AT / DE)

– Tassilo Lantermann (DE)

– Tanya Pioniker (RU / DE)

– Marko Šajn (SI)

Zwtl.: Der STRABAG ART Award 2026 in Zahlen

– 738 Einreichungen

– 50 Nominierte

– 4 Anerkennungspreise

– 1 Hauptpreis

Zwtl.: Was die Gewinner:innen erwartet

– 48.000 Euro Preisgeld insgesamt:
16.000 Euro Hauptpreis, je 8.000 Euro Anerkennungspreis

– Gruppenausstellung mit den prämierten Arbeiten: 26.06.–10.07.2026

– Einzelausstellung in der STRABAG ART Site in Wien

– Einladung zu einem Artist-in-Residence Aufenthalt in den STRABAG
ART Studios in Wien

– Ankäufe für die STRABAG ART Collection: Dauerausstellung in einem
der europaweiten Konzerngebäude von STRABAG SE

Zwtl.: Jury STRABAG ART Award 2026

– Anna-Catharina Gebbers
Kuratorin Hamburger Bahnhof, Berlin

– Alenka Gregorič
Künstl. Direktorin Cukrarna, Ljubljana

– Johan Holten
Direktor ARKEN Museum für zeitgenössische Kunst, Kopenhagen

– Angela Stief
Direktorin ALBERTINA modern, Wien

– Sebastian Haselsteiner
Leitung STRABAG ART, Wien

Zwtl.: STRABAG ART Award 2027–2032

„Für die Periode 2027 bis 2029 sind Bulgarien, Nordmazedonien,
Montenegro und Serbien gemeinsam mit dem Heimatmarkt des
Unternehmens, Österreich, eingeladen, Teil dieses künstlerischen
Dialogs zu werden. Direkt anschließend, von 2030 bis 2032, werden es
Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo und Kroatien sein. Als
Baukonzern ist STRABAG in diesen Regionen seit vielen Jahren, wenn
nicht Jahrzehnten, stark präsent und trägt dort maßgeblich zur
Gestaltung der gebauten Umwelt bei. Umso bemerkenswerter ist es, dass
dieser Raum bislang im Kontext unserer Kunstförderung noch nicht
erschlossen wurde. Südosteuropa verfügt über eine junge und
progressive Kunstszene, die es zu entdecken gilt.“ (Sebastian
Haselsteiner, Head STRABAG ART)

„Für unseren Konzern ist dies eine wichtige Region. Wir arbeiten
an moderner Infrastruktur in den Bereichen Mobilität oder
Wasserversorgung und begleiten die wirtschaftliche Entwicklung. Der
STRABAG ART Award wird künstlerischen Stimmen Raum geben, die den
gesellschaftlichen Fortschritt in Südosteuropa reflektieren und
mitgestalten.“ (Stefan Kratochwill, CEO STRABAG SE)

Zwtl.: Foto- und Zusatzmaterial

Entdecken Sie die künstlerischen Positionen der Preisträger:innen
im Detail: Werk- und Porträtfotos, Impressionen der Jurysitzung (
April 2026) sowie ein umfangreicher Katalog mit Texten zu den
Preisträger:innen, einem Vorwort des CEO, Jury- und
Künstler:innenstatements und allgemeinen Informationen zum STRABAG
ART Award stehen zum Download bereit. Alle relevanten Angaben finden
Sie direkt in den Dateinamen.